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Kreuzbiss

Typische Fehlstellungen bei Kindern – und warum frühes Erkennen entscheidend ist

1. Oktober 2025

Viele Zahnfehlstellungen zeigen sich schon im Kindesalter. Einseitiger Kreuzbiss, Überbiss oder offener Biss lassen sich früh erkennen - und oft mit einfachen kieferorthopädischen Geräten korrigieren. Je früher die Behandlung beginnt, desto sanfter und nachhaltiger ist das Ergebnis.

Frühe Zahnfehlstellungen sind keine Seltenheit: Viele lassen sich bereits im Milch- oder frühen Wechselgebiss erkennen – und je früher sie behandelt werden, desto einfacher und nachhaltiger ist die Korrektur. Im Folgenden sehen Sie die wichtigsten Fehlstellungen bei Kindern, ihre Auswirkungen und wie sie behandelt werden können.

1. Einseitiger Kreuzbiss

Beim einseitigen Kreuzbiss steht ein Teil der oberen Zähne innerhalb der unteren – meist auf nur einer Seite.

Auswirkungen:

  • Kiefer wächst asymmetrisch: Gesichtsasymmetrie möglich
  • Kiefergelenk wird einseitig belastet: spätere Beschwerden möglich
  • Kaubelastung ungleich: Zahnabnutzung

Wie man es erkennt:

  • Kind schiebt den Unterkiefer zur Seite, um «passend zu beissen»
  • Zähne stehen im Seitenzahnbereich innen statt außen

Geräte:

  • herausnehmbare Platten mit Dehnschraube
  • funktionskieferorthopädische Geräte
  • Gaumennahterweiterung
  • Invisalign Palatal Expander
  • Transpalatinalbogen
  • Quadhelix
einseitiger Kreuzbiss
beidseitiger Kreuzbiss

2. Beidseitiger Kreuzbiss

Erklärung: Hier stehen die oberen Seitenzähne beidseitig innen.

Auswirkungen:

  • Oberkiefer bleibt zu schmal
  • Mundatmung und Platzmangel sind häufig
  • Ästhetik: Oberkiefer wirkt eingefallen

Wie man es erkennt:

  • Oberkieferzähne «verschwinden» hinten den unteren
  • Engstand sichtbar

Geräte:

  • herausnehmbare Platten mit Dehnschraube
  • funktionskieferorthopädische Geräte
  • Gaumennahterweiterung (GNE)
  • Invisalign Palatal Expander
  • Transpalatinalbogen
  • Quadhelix

3. Vergrößerte sagittale Frontzahnstufe («Überbiss»)

Erklärung: Die oberen Frontzähne stehen deutlich vor den unteren.

Auswirkungen:

  • Verletzungsgefahr der Frontzähne bei Sturz
  • Lippen schließen schwer, oft «offener Mund»
  • Sprachstörungen (S-Laut) möglich

Wie man es erkennt:

  • Profil: Oberlippe und Schneidezähne wirken vorstehend
  • Mund bleibt oft offen

Geräte:

  • Aktivator/Vorschubdoppelplatte
  • Bei Jugendlichen: Aligner mit Mandibular Blocks oder Bitewings oder Forsus/Herbstscharnier
Überbiss korrigieren bei Erwachsenen
Offener Biss

4. Offener Biss

Erklärung: Zwischen den oberen und unteren Frontzähnen bleibt beim Zusammenbeißen eine Lücke.

Auswirkungen:

  • Abbeißen schwer möglich
  • Sprachprobleme (Lispeln)
  • Oft mit Habits wie Daumenlutschen verbunden

Wie man es erkennt:

  • Schneidezähne berühren sich nicht
  • Kind kann mit Frontzähnen nicht abbeißen

Geräte:

  • Myofunktionelle Geräte
  • Zungenübungen/ Logopädie
  • Später feste Spange oder Aligner mit Gummizügen

5. Progenie (Unterkiefer-Vorbiss)

Erklärung: Die unteren Frontzähne stehen vor den oberen (negativer Überbiss).

Auswirkungen:

  • Kieferwachstum verschiebt sich ungünstig
  • Ästhetik: «umgekehrtes Profil»
  • Funktion: Kauen, Sprechen erschwert

Wie man es erkennt:

  • Unterkiefer wirkt zu weit vorne
  • Kreuzbiss an den Frontzähnen

Geräte:

  • Umkehrgeräte (Gesichtsmaske, Delaire-Maske)
  • Früh: Funktionsregler
  • In Pubertät: feste Spange mit Gummizügen
Kreuzbiss, beidseitiger Kreuzbiss
Tiefer Biss, CMD Symptome

6. Tiefer Biss

Erklärung: Die oberen Frontzähne überdecken die unteren zu stark (meist >50%)

Auswirkungen:

  • Untere Schneidezähne beißen ins Zahnfleisch
  • Zahnfleischverletzungen möglich
  • Unterkieferbewegungen eingeschränkt

Wie man es erkennt:

  • Unter Zähne «verschwinden» beim Zubeißen
  • Zahnfleischabdrücke sichtbar

Geräte:

  • Bisshebende Geräte (z.B. Bionator)
  • Später feste Spange mit Bisshebung
  • Aligner mit Bite-Ramps/ Occlusal Blocks

Fazit:

Früh erkannt, lassen sich viele Fehlstellungen einfach und sanft korrigieren. Je später eine Behandlung beginnt, desto aufwändiger wird sie – manchmal sind dann chirurgische Eingriffe notwendig. Deshalb: Bei ersten Auffälligkeiten im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss lohnt sich eine kieferorthopädische Kontrolle.

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Thema: Kieferorthopädie

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